Die gern-Studie

Forschung

Die gern-Studie führt zu einem wissenschaftlichen Mehrwert sowohl für die beiden durchführenden Institute als auch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler national und europaweit. Der Mehrwert entsteht dabei durch die Verknüpfung umfangreicher und detaillierter Informationen zu Gesundheit und Ernährung. Neben der Beschreibung der allgemeinen Gesundheit und des Ernährungsverhaltens der Bevölkerung können auch wichtige epidemiologische Fragestellungen wissenschaftlich fundiert beantwortet werden. Hierzu gehören die Charakterisierung von Bevölkerungsgruppen mit besonderem Präventions- oder Versorgungsbedarf und Trendanalysen zum Ernährungs- und Gesundheitsverhalten.

Grundlage dafür ist die von wirtschaftlichen Interessen unabhängige Durchführung der gern-Studie nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und den erforderlichen Qualitätsstandards. Die Auswahl und der Einsatz der Erhebungsmethoden sowie die Datenauswertungen erfolgen in interdisziplinärer Zusammenarbeit zahlreicher Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unter Berücksichtigung gesetzlicher und ethischer Regelungen. Zudem unterstützt ein Beirat, bestehend aus 12 national anerkannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das Robert Koch-Institut und das Max Rubner-Institut dabei, die gern-Studie auf einem fachlich und wissenschaftlich hohen sowie konkurrenzfähigen Niveau durchzuführen.

Mit der gern-Studie wird eine intensive Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen angestrebt. Dabei können sich im Rahmen der Bereitstellung der Daten der gern-Studie als Scientific Use File andere wissenschaftliche Institutionen an der vertiefenden Auswertung beteiligen. So ist eine effiziente Nutzung der erhobenen Daten gewährleistet. Gleichzeitig fließen die Daten der gern-Studie in das europäische Gesundheits- bzw. Ernährungsmonitoring ein, wodurch eine Verbesserung der Datenlage auf europäischer Ebene erreicht wird.