Die gern-Studie

Max Rubner-Institut

Forschung für eine gesunde Ernährung mit Genuss

Wie sieht eine „gesunde“ Ernährung konkret aus? Nimmt die Belastung von Fisch, Fleisch oder Getreide mit Schadstoffen zu oder ab? Und wie lässt sich die Qualität von Fleisch, Fisch, Milch, Fetten und Ölen, Getreide, Kartoffeln, Obst und Gemüse weiter verbessern und nachhaltig sichern? Etwa 160 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen an den vier Standorten des Max Rubner-Instituts zu diesen und vielen weiteren Fragen rund um Ernährung und Lebensmittel.

Das Max Rubner-Institut (MRI) ist das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel. Forschungsschwerpunkt ist der gesundheitliche Verbraucherschutz im Ernährungsbereich. Neben dem Hauptsitz Karlsruhe hat das Max Rubner-Institut Standorte in Kiel, Detmold und Kulmbach, der Fach­bereich Fischqualität ist derzeit noch in Hamburg angesiedelt. Am Institut arbeiten aktuell rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das MRI berät das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

 

Forschung – horizontal und vertikal

Fünf der neun Institute am MRI arbeiten „produktübergreifend“. Produkt­übergreifende Forschungsschwerpunkte sind: Die Untersuchung der ernährungsphysiologischen und gesundheitlichen Wertigkeit von Lebensmitteln, Arbeiten im Bereich der Lebensmittelsicherheit oder der Bioverfahrenstechnik. Dabei wird die Wirkkette der Ernährung von der molekularen und zellulären Ebene bis hin zum Gesamtorganismus betrachtet. Besondere Bedeutung hat auch die Untersuchung des Ernährungsverhaltens. Die Ergebnisse der produkt­übergreifenden Forschung sollen dazu dienen, Empfehlungen für eine gesund erhaltende Ernährung abzuleiten.

Die Forschungsarbeiten der anderen vier Institute beziehen sich auf eine bestimmte Lebensmittelkategorie wie Getreide, Fette und Öle oder Milch, Gemüse und Fleisch. An diesen Instituten steht die gesamte Lebensmittelkette im Fokus. Die an der Produktionskette orientierte Forschung des MRI hat die Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln zum Ziel sowie die Nachhaltigkeit der Lebensmittelproduktion. Dabei reicht der Betrachtungszeitraum von der Ernte oder Erzeugung bis zum Verbraucher.

Das Max Rubner-Institut ist für die Weiterentwicklung und Durchführung des Nationalen Ernährungsmonitorings zuständig und betreut die Bundeslebensmittelschlüssel-Datenbank. Das MRI nimmt hoheitliche Aufgaben im Rahmen des Agrarstatistikgesetzes und des Strahlenschutzgesetzes (StrSchG) wahr.

 

Kooperationen

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MRI sind in vielfältiger Weise in nationale und internationale Forschungsprogramme eingebunden sowie in nationalen und internationalen Gremien und Behörden, etwa der europäischen Behörde für Lebensmittel­sicherheit (EFSA), vertreten. An Universitäten und Fachhochschulen nehmen sie zahlreiche Lehraufträge wahr. Selbstverständlich ist die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit anderen Bundesinstituten im Geschäftsbereich des BMEL.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mri.bund.de